Cybersecurity Assessment
Wir bewerten Ihre Sicherheitslage, identifizieren kritische Schwachstellen und liefern umsetzbare Roadmaps, die unbekannte Risiken in priorisierte Verbesserungsmaßnahmen überführen.
Sie können nicht schützen, was Sie nicht sehen
Ihre Produktionsumgebung ist über Jahrzehnte gewachsen: Controller wurden hinzugefügt, Netzwerke erweitert, Remote-Zugriffe eingerichtet, Cloud-Anbindungen geschaffen. Doch kennen Sie Ihren aktuellen Sicherheitsstatus wirklich? Ohne ein fundiertes Assessment steuern Sie Sicherheit auf Basis von Annahmen – nicht auf belastbaren Fakten.

Unbekannte Schwachstellen erzeugen unbeherrschbare Risiken
Den meisten Industrieunternehmen fehlt die Transparenz über ihren tatsächlichen OT-Sicherheitsstatus. Sie wissen, dass es Legacy-Systeme, Remote-Zugriffe von Herstellern und vernetzte Netzwerke gibt – doch die konkreten Schwachstellen, ihre Kritikalität und ihre geschäftlichen Auswirkungen bleiben unklar.

Verborgene Angriffsflächen und unkontrollierte Zugriffspunkte. Remote-Zugänge von Herstellern, die vor Jahren eingerichtet und nie dokumentiert wurden. VPN-Tunnel für Troubleshooting, die dauerhaft aktiv geblieben sind. USB-Ports an HMIs. Drahtlose Access Points in der Anlage. Jump Hosts mit gemeinsam genutzten Zugangsdaten. Welche dieser Zugriffspunkte existieren tatsächlich – und welche stellen das höchste Risiko dar?
Legacy-Systeme ohne Sicherheitsfunktionen. Ihre SPSen aus dem Jahr 2005 unterstützen keine Authentifizierung. Ihr SCADA-System protokolliert keine Zugriffsversuche. HMIs arbeiten mit fest hinterlegten Passwörtern. Diese Einschränkungen sind grundsätzlich bekannt – doch ihr kumulatives Risiko für den Geschäftsbetrieb ist weder quantifiziert noch priorisiert.
Compliance-Anforderungen ohne Klarheit. NIS2 fordert „angemessene technische Maßnahmen“. IEC 62443 verlangt dokumentierte Security Levels. KRITIS fordert Schutz nach dem „Stand der Technik“. Ohne Assessment wird Compliance zum Ratespiel statt zu nachweisbarer Evidenz.
Keine Grundlage für strategische Sicherheitsprogramme. Eine wirksame Sicherheitsstrategie setzt voraus, den Ist-Zustand zu kennen, bevor der Zielzustand definiert wird. Ohne belastbares Baseline-Assessment fehlt Verbesserungsprogrammen die Richtung, Investitionen werden beliebig priorisiert, und Fortschritte lassen sich nicht messen.
Das Ergebnis: Sicherheitsinitiativen ohne strategische Grundlage. Budgets fließen in Lösungen, die nicht die größten Risiken adressieren. Compliance-Audits decken Lücken auf, von denen Sie nichts wussten. Produktionsvorfälle entstehen durch Schwachstellen, die hätten identifiziert und entschärft werden können.
Ganzheitliches OT-Assessment mit konkreten Handlungsempfehlungen
BxC führt Cybersicherheitsassessments durch, die speziell auf industrielle Umgebungen zugeschnitten sind. Wir bewerten Ihre Sicherheitslage über technische Maßnahmen, organisatorische Prozesse und operative Rahmenbedingungen hinweg – und übersetzen die Ergebnisse in priorisierte Roadmaps, die Ihre Teams realistisch umsetzen können.
IT/OT-Konvergenz-Expertise
Unsere Assessments schließen die Lücke zwischen IT-Sicherheitsframeworks und der operativen Realität in OT-Umgebungen. Wir bewerten Netzwerksegmentierung, Zugriffskontrollen und Monitoring mit einem vollständigen Verständnis der Produktionsanforderungen – 24/7-Verfügbarkeit, deterministische Steuerungsprozesse, sicherheitskritische Systeme und Einschränkungen durch Legacy-Hardware.
Dialog auf Engineering-Ebene
Unsere Berater kommunizieren auf Augenhöhe mit Anlageningenieuren und Automatisierungsspezialisten. Wir verstehen SPSen, SCADA-Architekturen, industrielle Protokolle und Operational Technology. Dadurch ermöglichen wir eine realistische Risikobewertung, die auf Ihrer konkreten Umgebung basiert – nicht auf theoretischen Schwachstellen, die den operativen Kontext ignorieren.
Schlanke, toolgestützte Assessment-Methodik
Wir nutzen strukturierte Fragebögen, gezielte Interviews und Vor-Ort-Beobachtungen, um umfassende Informationen zu erfassen – ohne Ihre Teams zu überlasten. Die Assessment-Frameworks sind vordefiniert und erprobt, reduzieren den Zeitaufwand für lokale Engineering-Teams und stellen gleichzeitig eine vollständige Abdeckung sicher.
Flexible Liefermodelle
Vor-Ort-Assessments, wenn eine praktische Bewertung erforderlich ist. Remote-Assessments bei Reisebeschränkungen oder begrenzten Ressourcen. Hybride Ansätze, die fragebogenbasierte Datenerhebung mit gezielter Vor-Ort-Validierung kombinieren.
Standard-basierte Methodik
Unsere Assessments bewerten den Reifegrad Ihrer Sicherheitsmaßnahmen anhand von IEC 62443, ISO/IEC 27001, NIST CSF sowie branchenspezifischen Anforderungen wie NIS2, CRA und weiteren Sektor-Regularien. So stellen wir sicher, dass Ihre Verbesserungs-Roadmap sowohl allgemeine Best Practices als auch konkrete Compliance-Anforderungen adressiert.
Drei Phasen vom Ist-Zustand zum klaren Maßnahmenplan
1. Vorbereitung des Assessments
Wir definieren den Umfang des Assessments, wählen relevante Sicherheitskontrollen aus, identifizieren Stakeholder und erfassen vorab notwendige Informationen: standortspezifische Anforderungen, vorhandene Dokumentation, zentrale operative Rahmenbedingungen, kritische Systeme, Verfügbarkeitsanforderungen sowie regulatorische Vorgaben. So stellen wir eine effiziente Nutzung der Vor-Ort-Zeit und eine zielgerichtete Datenerhebung sicher.
2. Durchführung des Assessments
Wir erfassen standortspezifische Informationen über strukturierte Fragebögen, Interviews mit IT-, OT- und Management-Teams, Vor-Ort-Beobachtungen und Validierungen, technische Reviews der Netzwerkarchitektur und Sicherheitskontrollen sowie die Analyse bestehender Dokumentationen. Das Vorgehen ist flexibel: vollständig vor Ort, vollständig remote oder als hybrids Modell.
3. Analyse- und Reporting
Wir analysieren die erhobenen Daten anhand etablierter Frameworks wie IEC 62443 und NIST CSF, identifizieren Schwachstellen mit klaren Kritikalitätsbewertungen, bewerten den Compliance-Status und entwickeln priorisierte Maßnahmen-Roadmaps. Der Abschlussbericht umfasst eine Management Summary, detaillierte technische Ergebnisse für IT- und OT-Teams sowie eine Compliance-Gapanalyse für Audit- und Nachweiszwecke. Die Bewertung erstreckt sich über die Dimensionen People, Processes und Technology.
Von unbekannten Risiken zu strukturierten Verbesserungsprogrammen
Ein weltweit tätiges Medien- und Verlagsunternehmen musste die Sicherheit mehrerer 24/7 betriebener Druckstandorte bewerten – ohne den laufenden Betrieb zu stören oder lokale Teams mit begrenzter Security-Expertise zu überlasten.
BxC setzte dabei auf einen hybriden Ansatz: Vorab versendete Assessment-Fragebögen mit ausreichender Vorlaufzeit für die lokalen Teams, gezielte Vor-Ort-Besuche dort, wo die Antworten auf relevante Lücken hindeuteten, sowie strukturierte Interviews mit Werkleitern und Automatisierungsingenieuren.
Das Assessment brachte kritische Erkenntnisse zutage: undokumentierte Remote-Zugriffe von Herstellern mit unkontrollierten Einstiegspfaden, eine flache Netzwerkarchitektur mit hohem Risiko für laterale Bewegungen sowie Defizite in den Incident-Response-Fähigkeiten.
Das Ergebnis war eine priorisierte Roadmap, die sowohl kurzfristig wirksame Maßnahmen als auch langfristige Architekturverbesserungen adressierte. Auf dieser Basis etablierte das Unternehmen ein OT-Sicherheitsverbesserungsprogramm und setzte die Maßnahmen phasenweise und abgestimmt auf die Produktionsplanung um.
So schafft ein Assessment echten Mehrwert: nicht durch abstrakte Empfehlungen, sondern durch konkrete, priorisierte Maßnahmen, die fest in der operativen Realität verankert sind.

Assessment-Ergebnisse für erfolgreiche Sicherheitsprogramme
Ein Assessment schafft die notwendige Transparenz für fundierte Entscheidungen. Sie kennen Ihre tatsächliche Angriffsfläche – keine Annahmen, sondern ein dokumentiertes Inventar von Systemen, Verbindungen und Schwachstellen. Unbekannte Risiken werden sichtbar, priorisiert und steuerbar.
Das Assessment zeigt auf, wo Sicherheitsmaßnahmen in Ihrer konkreten Umgebung die größte Risikoreduktion erzielen. Keine herstellergetriebenen Prioritäten, sondern risikobasierte Roadmaps, die zuerst Ihre kritischsten Lücken adressieren. Begrenzte Budgets fließen in Maßnahmen, die den Geschäftsbetrieb tatsächlich schützen.
Assessments nach IEC 62443, NIS2 und KRITIS liefern einen klar dokumentierten Compliance-Status. Sie wissen genau, welche Anforderungen erfüllt sind und wo Handlungsbedarf besteht. Regulatoren verlangen den Nachweis „angemessener technischer Maßnahmen“ – das Assessment liefert diese belastbare Evidenz.
Flache Netzwerke lassen sich mit zunehmender Anzahl vernetzter Geräte, Cloud-Integrationen und IIoT-Sensoren immer schwerer absichern. Segmentierte Architekturen schaffen die Grundlage für eine sichere digitale Transformation. Neue Technologien werden gezielt in geeignete Zonen mit definierten Sicherheitskontrollen integriert, anstatt unkontrollierte Verbindungen in einem flachen Netzwerk zu erzeugen.
Ohne ein klares Verständnis des Ist-Zustands lassen sich weder Sicherheitsarchitekturen entwerfen noch wirksame Kontrollen oder Prozesse etablieren. Ein Assessment liefert die Baseline für mehrjährige Sicherheitsprogramme. Strategische Initiativen – wie Netzwerksegmentierung, Identity Management, Monitoring oder Incident Response – sind auf eine belastbare Ist-Analyse angewiesen.

Ein Assessment ist mehr als Dokumentation - Es liefert die Entscheidungsgrundlage, die gezielte und wirksame Sicherheitsinvestitionen erst möglich macht.
Konkrete Ergebnisse als Grundlage für wirksames Handeln
Umfassender Assessment-Bericht
Management Summary für die Führungsebene mit zentralen Erkenntnissen und Investitionsprioritäten. Detaillierte technische Ergebnisse für IT- und OT-Teams mit konkreten Schwachstellen und Kontrolllücken. Ergänzt durch eine Compliance-Gapanalyse, zugeordnet zu den relevanten Standards und Regularien.
Priorisierte Verbesserungs-Roadmap
Empfehlungen, strukturiert nach Priorität und Umsetzungskomplexität. Keine abstrakten Handlungsempfehlungen, sondern konkrete nächste Schritte mit realistischen Zeitplänen.
Security-Maturity-Baseline
Dokumentierter Reifegrad des Ist-Zustands als belastbare Grundlage, um Verbesserungen über die Zeit messbar zu machen und den Fortschritt des Sicherheitsprogramms nachzuverfolgen.
Executive Briefing
Präsentation und Diskussion der Ergebnisse mit Ihrem Führungsteam, um Prioritäten zu schärfen, Ressourcenbedarfe zu klären und die nächsten Schritte gemeinsam abzustimmen.
Das Assessment definiert Prioritäten – die Umsetzung liefert Ergebnisse. Ergänzen Sie dies durch:
- Cybersecurity Architecture Advisory für die strategische Planung mehrjähriger Sicherheitsprogramme
- Implementierungskoordination großskalige Remediation- und Transformationsprogramme
- OT-Netzwerkarchitektur zur Schließung von Segmentierungs- und Netzwerksicherheitslücken
- PKI Consulting zur Lösung von Zertifikats- und Identitätsmanagement-Themen
- Privileged Access Management (PAM) zur Kontrolle administrativer Zugriffe

Branchen und Szenarien mit maximalem Assessment-Mehrwert
- Pharma & Biotechnologie – GMP-Compliance, FDA 21 CFR Part 11, Batch-Integrität, elektronische Aufzeichnungen und Produktqualitätssysteme.
- Chemische Industrie – Sicherheitskritische Prozesssteuerung, CFATS-Compliance, Umgang mit Gefahrstoffen, Bewertung von Safety Instrumented Systems (SIS).
- Energie & Versorger – Stromerzeugung und -verteilung, Steuerungssysteme für erneuerbare Energien, NERC CIP-Compliance, Bewertung von SCADA-Netzwerken.
- Diskrete Fertigung – Automatisierte Produktionslinien, Robotik, Qualitätssysteme, Industrie-4.0-Sicherheit und IIoT-Deployments.
Sie benötigen unser Cybersecurity Assessment, wenn:
• Ihnen ein ganzheitliches Verständnis Ihres aktuellen OT-Sicherheitsstatus fehlt
• Sie Anforderungen aus NIS2, IEC 62443 oder KRITIS erfüllen müssen
• Sie Sicherheitsinvestitionen planen, aber keine klare Priorisierung haben
• Sie bereits Sicherheitsvorfälle oder kritische Beinahe-Ereignisse erlebt haben
• Sie sich in einer digitalen Transformation oder Industrie-4.0-Initiative befinden
Nicht sicher, ob ein Assessment der richtige Einstieg ist?
Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch, um Ihre Sicherheitsherausforderungen und Ziele zu besprechen.
Vom Erstgespräch zur umsetzbaren Roadmap
Ein klares Verständnis des Ablaufs eines Cybersecurity Assessments hilft Ihnen, Ressourcen zu planen, Erwartungen zu setzen und Ihre Teams gezielt vorzubereiten.
- Initiale Abstimmung: 1–2 Wochen:
Wir besprechen Ihre Umgebung, Ziele, Compliance-Anforderungen und den Umfang des Assessments. Sie erhalten ein detailliertes Angebot mit Scope, Methodik, Zeitplan und Investitionsrahmen.
- Durchführung des Assessments: 1–3 Wochen: Vorbereitungsphase (ca. 1 Woche), eigentliche Assessment-Phase (1–2 Wochen) sowie eine erste Ergebnisbesprechung zur Validierung der Beobachtungen.
- Analyse und Reporting: 2–3 Wochen: Datenanalyse, Risikobewertung, Compliance-Gapanalyse und Entwicklung einer priorisierten Roadmap. Review des Entwurfs und finale Übergabe inklusive Executive Briefing.
- Wer sollte eingebunden sein: OT-Teams, IT-/Netzwerk-Teams, Security-Organisation, Compliance- und Audit-Verantwortliche sowie das Management für Kick-off und Abschlussbriefing. Typischer Zeitaufwand: 20–40 Stunden, verteilt auf die beteiligten Rollen. BxC übernimmt die Koordination, um operative Beeinträchtigungen zu minimieren.
- Was passiert nach dem Assessment: Sie behalten die vollständige Kontrolle über Assessment-Bericht und Roadmap – zur internen Umsetzung oder mit Partnern Ihrer Wahl. Viele Kunden beauftragen BxC im Anschluss mit der Umsetzung auf Basis der Ergebnisse, ohne Verpflichtung.

Assessment-Methodik nach Industrie-Standards
Die Assessment-Methodik von BxC basiert auf international anerkannten Standards und ist gezielt an die Anforderungen von Operational-Technology-Umgebungen angepasst:
Architektur & Standards
IEC 62443 – Internationaler Standard für die Sicherheit industrieller Automatisierungs- und Leitsysteme. Unsere Assessments bewerten den Reifegrad anhand von IEC 62443-2-1 (Programm- und Governance-Anforderungen), IEC 62443-3-3 (System-Sicherheitsanforderungen) und IEC 62443-4-2 (Komponentenanforderungen).
ISO/IEC 27001 – Bewertung gemäß den Anforderungen an Informationssicherheits-Managementsysteme zur Unterstützung von Zertifizierungsvorhaben oder Reifegradanalysen.
NIST Cybersecurity Framework – Auf Wunsch strukturieren wir das Assessment entlang der Funktionen des NIST CSF v2.0 (Govern, Identify, Protect, Detect, Respond, Recover), insbesondere wenn eine NIST-Ausrichtung bevorzugt wird.
Defense-in-Depth – Bewertung mehrschichtiger Sicherheitskontrollen über Netzwerk-, System- und Applikationsebenen hinweg.
Zero-Trust-Prinzipien – Analyse von Identitätsprüfung, Least-Privilege-Zugriffen und kontinuierlicher Validierung, soweit diese Konzepte auf OT-Umgebungen anwendbar sind.
Compliance & Regulatorik
NIS2-Richtlinie – EU-Cybersicherheitsregulierung für wesentliche und wichtige Einrichtungen. Unsere Assessments bewerten die von NIS2 geforderten Maßnahmen, darunter Risikomanagement, Incident Handling, Business Continuity, Supply-Chain-Sicherheit, Netzwerksicherheit und Zugriffskontrollen. Dabei identifizieren wir entitätsspezifische Compliance-Lücken.
KRITIS – Deutsche Regularien für kritische Infrastrukturen (BSI-Kritisverordnung, IT-Sicherheitsgesetz). Das Assessment prüft die Einhaltung sektorbezogener Mindeststandards sowie der Anforderungen an den „Stand der Technik“.
Vorbereitung auf IEC-62443-Zertifizierung – Für Organisationen mit dem Ziel einer IEC-62443-Zertifizierung identifizieren unsere Assessments Abweichungen zu den Zertifizierungsanforderungen und liefern eine Roadmap zur Erreichung der angestrebten Security Levels.
Branchenspezifische Regularien – Pharmazeutische Industrie (FDA 21 CFR Part 11, EU GMP Annex 11, GAMP 5), Chemische Industrie (CFATS), Energiesektor (ISO/IEC 27019, IT-Sicherheitskatalog gemäß EnWG § 11(1b)), Gesundheitswesen (HIPAA). Die Bewertung erfolgt angepasst an die jeweiligen Branchenanforderungen.
Audit-Readiness – Die Assessment-Dokumentation unterstützt regulatorische Audits, Versicherungsprüfungen und Security-Fragebögen. Die Deliverables umfassen belastbare Kontrollnachweise, eine Gap-Analyse mit konkreten Maßnahmenplänen sowie eine strukturierte Compliance-Zuordnung.
Pragmatischer Ansatz für Brownfield-Umgebungen
Wir bewerten den Sicherheitsstatus realistisch – unter Berücksichtigung der Einschränkungen von Legacy-Systemen, operativer Rahmenbedingungen, verfügbarer Ressourcen und Investitionszyklen. Das Assessment zeigt auf, was in Ihrer konkreten Umgebung tatsächlich umsetzbar ist.

OT-Sicherheits-spezialisten mit Industrie-Know-how
- Zwei Jahrzehnte OT-Security-Expertise – Wir sind auf Operational Technology und industrielle Cybersicherheit spezialisiert. Unsere Assessoren verfügen über Engineering-Hintergründe und sprechen die Sprache von Automatisierungsingenieuren und Werkleitern.
- Doppelte IT-/OT-Expertise – Unser Team vereint Know-how aus IT-Sicherheit und Automatisierungstechnik. So ermöglichen wir eine effektive Kommunikation zwischen IT-Verantwortlichen und Produktionsingenieuren.
- Schlanke, effiziente Methodik – Unser toolgestütztes Assessment-Framework erfasst umfassende Daten, ohne Ihre Teams zu überlasten, und minimiert Eingriffe in den laufenden Betrieb. Die Assessments sind tiefgehend, aber pragmatisch – mit Fokus auf umsetzbare Ergebnisse.
- Spezialisten für IT/OT-Konvergenz – BxC schließt die Lücke zwischen IT-Sicherheitsframeworks und der operativen Realität in OT-Umgebungen. Sicherheitskontrollen werden mit vollem Verständnis für Produktionszwänge bewertet. Wir empfehlen keine theoretischen Lehrbuchlösungen, die in Brownfield-Umgebungen nicht umsetzbar sind.
- Unabhängige Beratung – Wir sind nicht an bestimmte Technologieanbieter gebunden. Unsere Empfehlungen basieren ausschließlich auf Ihren Anforderungen und Ihrer Umgebung – nicht auf Herstellerpartnerschaften. Sie erhalten objektive Analysen und herstellerneutrale Handlungsempfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Sie haben Fragen? Wir haben die Antworten. Hier finden Sie häufige Fragen zum Cybersecurity Assessment.
OT-Umgebungen priorisieren Verfügbarkeit und Sicherheit (Safety) stärker als Vertraulichkeit, arbeiten mit Legacy-Systemen ohne moderne Sicherheitsfunktionen, nutzen spezialisierte industrielle Protokolle und tolerieren keine invasiven Testmethoden, wie sie in IT-Umgebungen üblich sind.
BxC bringt spezialisierte OT-Expertise und eine Assessment-Methodik, die gezielt für industrielle Produktionsumgebungen entwickelt wurde.
Ein fachgerecht durchgeführtes OT-Assessment minimiert betriebliche Auswirkungen. Aktivitäten werden während regulärer Arbeitszeiten geplant, invasive Tests, die Produktionssysteme beeinträchtigen könnten, werden vermieden. Stattdessen setzen wir auf Beobachtungen, Interviews und Dokumentenanalysen anstelle aktiver Scans.
Fehlende Dokumentation ist in OT-Umgebungen weit verbreitet und stellt kein Hindernis für ein wirksames Assessment dar. Wir erfassen relevante Informationen über Interviews, Beobachtungen und Systemanalysen, auch wenn formale Dokumente fehlen. Ein häufiges Ergebnis des Assessments ist die Erstellung einer belastbaren Basisdokumentation, die zuvor nicht vorhanden war.
Worin unterscheidet sich ein Assessment von Penetrationstests oder Vulnerability Scans?
• Penetrationstests versuchen aktiv, Schwachstellen auszunutzen – was in produktiven OT-Umgebungen häufig nicht geeignet ist.
• Vulnerability Scans prüfen Systeme aktiv auf bekannte Schwächen und können insbesondere bei Legacy-Controllern Risiken verursachen.
Ein Assessment bewertet den Sicherheitsstatus über Dokumentenanalysen, Konfigurationsprüfungen, Interviews und Beobachtungen. So werden Sicherheitslücken identifiziert, ohne aktive Tests an produktiven Systemen durchzuführen.
Der Investitionsumfang hängt vom Assessment-Umfang, der Komplexität der Standorte, der Anzahl der beteiligten Stakeholder, den relevanten Compliance-Frameworks sowie dem Durchführungsmodell ab. Nach einem ersten Austausch erhalten Sie ein detailliertes Angebot mit klar definiertem Leistungsumfang, Deliverables, Zeitplan und Festpreis.
Nein, es besteht keine Verpflichtung. Der Assessment-Bericht und die Roadmap gehören Ihnen und können nach eigenem Ermessen umgesetzt werden – mit internen Teams, anderen Dienstleistern oder mit Unterstützung von BxC. Viele Kunden beauftragen uns auf Basis der Ergebnisse mit der Umsetzung, doch das ist Ihre Entscheidung. Das Assessment steht für sich als belastbare Entscheidungsgrundlage.
